dive ausrüstung

Tauchanzüge

Egal wo sie vorhaben zu Tauchen oder zu Schnorcheln, scubaboard hat in jedem Fall den passenden Anzug für sie:



Man unterscheidet grundsätzlich zwischen

Nass-, Halbtrocken und Trockentauchanzüge.



Der Nassanzug,

scubapro everflex tauchanzug 350

ist aus Neopren in einer Stärke zwischen 1 und 7 mm gefertigt. Er ist so geschnitten, dass er hauteng am Körper anliegt. Das Material des Anzugs ist zwar wasserdicht, das Wasser kann aber beim Eintauchen an den  Reissverschlüssen, an der Halsöffnung sowie an den Hand- und Fußbünden in den Anzug eindringen und alle Zwischenräume zwischen dem Körper und dem Anzug ausfüllen.

Allerdings kann das eingedrungene Wasser durch die Bewegungen des Trägers im Anzug zirkulieren, was für einen Wärmeaustausch mit der Umgebung sorgt. Nassanzüge werden meist in wärmeren Gewässern wie beispielsweise dem Rotem Meer oder dem Indischen Ozean genutzt

Bei einem Nassanzug hängt die Wärmeisolierung nicht nur von der Dicke des Materials, sondern auch von der Passform des Anzugs ab. Je besser der Anzug sitzt, um so weniger kann das Wasser im Inneren zirkulieren und Wärme abtransportieren.

Nassanzüge für die Tropen:scubapro profile 2 04 500x500

Der einteilige Tropenanzug zum Tauchen in warmen Gewässern hat überwiegend eine  Neoprenstärke von 2,5 - 3 mm. Der Tropenanzug hat (meist)keine Kopfhaube und kann lange oder kurze Ärmel und Beine haben. In tropischen Gewässern soll der Anzug nicht nur vor Unterkühlung schützen, sondern dient auch als physischer Schutz (z.B. vor Nesseltieren oder Verletzungen durch scharfkantige Steinkorallen)

Nassanzüge für kältere Gewässer:

Der Nasstauchanzug mit einer Neoprenstärke zwischen 4 und 8 mm hat lange Ärmel und Beine sowie meistens eine angesetzte Kopfhaube. Beim Tauchen in kühleren Gewässern kann er mit einer Neoprenweste ergänzt werden, die den Rumpf des Tauchers mit einer zusätzlichen Neoprenschicht isoliert.



halbtrockentauchanzug novascotia 7 5 m f

Der Halbtrockenanzug,

ist ein einteiliger Anzug aus Neopren mit einer Stärke zwischen 5 mm und 8 mm. Er ist eine Mischform aus Nass- und Trockenanzug. Wie der Trockenanzug hat er an den Ärmeln, an den Füßen und am Gesicht oder Hals (je nach Hersteller) Dichtmanschetten, die das Eindringen von Wasser weitgehend vermeidet.

Die Wärmeisolierung wird wie beim Nassanzug vom Neopren übernommen. Dazu kommen an den Handgelenken und den Knöcheln aufwendige Systeme aus Doppelmanschetten, deren abdichtender Effekt allerdings nur mit dazu exakt passenden Handschuhen und Füßlingen zustande kommt. Der Halbtrockenanzug liegt eng am Körper an und kann nicht, wie der Trockenanzug, zum Tarieren mit Luft gefüllt werden. Wenn trotzdem Wasser in den Anzug eindringt, isoliert er immer noch wie ein Nassanzug.



waterproof d9x drysuitDer
Trockenanzug,

(im Taucherjargon "Trocki" genannt) ist ein einteiliger Anzug mit  wasserdicht angesetzten Füßlingen (welche allerdings heutzutage sehr oft durch Rock Boots ersetzt werden)aus wasser- und luftdichtem Material.  Der Anzug wird an den Ärmeln und am Hals mit enganliegenden Gummi- oder Neoprenmanschetten abgedichtet und hat zum Einsteigen einen wasser- und gasdichten Reißverschluss.

Man unterscheidet Trockenanzüge mit Eigenisolation (Neopren-Trockentauchanzug) und ohne Eigenisolation (Membran-Trockentauchanzug). Letzterer muss selbst keine direkte Wärmeisolierung bieten und kann deshalb aus relativ dünnem Material gefertigt werden, welches an belasteten Stellen weiter gegen Abrieb verstärkt ist. Die Wärmeisolierung wird im weit geschnittenen Anzug durch die untergezogene Kälteschutzbekleidung sichergestellt. Die weiche Bekleidung verhindert weitgehend Druck- und Scheuerstellen an Anzug und Körper.

Der große Vorteil bei einem "Trocki" gegenüber anderen Tauchanzügen ist, der Taucher bleibt im Inneren des Anzugs trocken. Zur Wärmeisolierung des Kopfes wird eine separate oder angesetzte Neoprenkopfhaube gebraucht, alternativ kann ein Leichthelm benutzt werden. An den Händen kommen Semi – Dry Handschuhe  aus Neopren oder Trockenhandschuhe mit Ringsystem zum Einsatz. Die Abdichtung am Hals wird meistens durch eine Manschette aus Neopren oder Latex realisiert, die kein Wasser durchlässt und somit am Hals abdichtet.

Der Anzug kann mit Pressluft aufgeblasen werden. Dazu verbindet man ihn über einen Inflatorschlauch mit dem Atemregler bzw. einem separaten Druckminderer. An der Schulter oder manchmal auch, am meist linken Oberarm befindet sich ein Ventil, über das die Luft aus dem Anzug abgelassen werden kann. Auf der Brust befindet sich ein weiter Ventil, das sogenannte Einlaßventil.