surf & kite & wake testberichte boards

Test Freeride Boards 2011

Alle Infos aus dem Windsurfing Journal Test: http://www.windsurfing-test.de

Fanatic Shark 120 (2011):Fanatic_Shark_120_AST_4d91b9352f355_user

Im Vergleich zum Vorjahr, als wir das Gefühl auf den Shark zu steigen als „nach Hause kommen“ bezeichnet haben, hat sich nichts verändert. Ohne jede Eingewöhnungsphase unterstützt es den Piloten bei allen gewünschten Vorhaben. Sei es nun bei Manövern oder beim schnellen Ritt übers Wasser. Nach wie vor ist das Board ein guter Gleiter, trotz fünf Liter weniger Volumen. Es beschleunigt sportlich, aber nicht überfordernd auf einen sehr guten Topspeed. Gerade bei dieser Disziplin hat der neue Shark zugelegt und ist schneller geworden im Vergleich zu seinem Vorgänger. Er liegt dabei aber nach wie vor sehr ruhig auf dem Wasser und bietet beste Kontrolle bei allen Wasserbedingungen. Die Manövereigenschaften sind ebenfalls exzellent. Das Board ist nicht auf einen Radius festgelegt, sondern geht bereitwillig jeden Wunsch des Fahrers mit. Ob sehr enge oder weite Turns, das Brett schneidet wie ein heißes Messer durch Butter und so haben auch die leichten Fahrer nie Probleme mit möglichem Verspringen. Die Finne macht ihre Sache gut, sportliche Freerider werden sich durch den Einsatz einer steiferen und mehr an Freerace orientierten Finne wundern, zu was das Board über die mit der Serienfinne gezeigten Performance hinaus noch so alles im Stande ist (Empfehlung: Select SRX Freerace 42).

 
















Naish Nitrix 125 (2011):Naish_Nitrix_125_4d91b96a8bb41_user

 

Schon beim ersten Aufs-Board-Steigen merkt man, dass das Nitrix eine andere Richtung einschlägt als die eher performanceorientierten Boards aus der Testgruppe. Es fühlt sich dank der runden Outline und dem dünnen schmalen Pintail fast wie ein überdimensioniertes Waveboard an und so carvt es auch. Das ist die herausragende Eigenschaft des Brettes: die Vielseitigkeit und die Einfachheit beim Fahren weiterer oder auch sehr enger Turns. Die Rails bieten sehr guten Grip und das Board verspringt auch nicht bei Fußfehlern. Und so haben wir den Eindruck, dass man das Nitrix mit Singleschlaufen gefahren (hinten) und kleinerer Finne auch sehr gut als großes Waveboard einsetzen könnte, wenn bei wenig Wind trotzdem Wellen laufen. Aber auch alle anderen Kriterien wie Angleiten, Beschleunigung und Topspeed bewegen sich in einem schönen Rahmen, der nichts zu wünschen übrig lässt. Das Nitrix ist für alle manöverorientierten Windsurfer ein idealer Begleiter, wenn sie ein Board suchen, mit dem sie nicht nur stupide hin- und herfahren, sondern auch mal den einen oder anderen Trick wagen wollen. Selbst den einen oder anderen Basic- Freestyletrick, wie zum Beispiel Spock 540, haben wir mit einem Drei-Schlaufen- Setup hinbekommen! Das zeigt die Variabilität des Brettes! Das Board ist wie für Naish typisch etwas härter und gibt dem Fahrer unmittelbares Feedback von der Wasserbeschaffenheit. Im Gegensatz zu früher erscheint einem das aber nicht als allzu unangenehm, da die Pads schön weich und bequem sind.

 
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