surf & kite & wake testberichte boards Test Crossover Boards 2011

Test Crossover Boards 2011

Alle Infos aus dem Windsurfing Journal Test: http://www.windsurfing-test.de

Fanatic Freewave 95 (2011):freewave_2011

Dank der etwas breiteren Nosepartie braucht man seine Füße nicht zu 100 Prozent richtig platzieren, um die Balance des Brettes zu wahren. Die Nase liegt satt auf dem Wasser und bietet auch nicht so geübten Windsurfern eine gute Stabilität. Hinsichtlich der Beschleunigung und der Endgeschwindigkeit ist der FreeWave auf einem hervorragenden Niveau und bietet obendrein eine sehr gute Laufruhe, die auch Aufsteiger ihre ersten schnellen Fahrten mit einem kleineren Board so richtig genießen lassen. Das deutliche V im Unterwasserschiff bügelt auch übelsten Chop aus und sorgt dafür, dass man nicht so schnell an seine Grenzen kommt. Dieses Fahrgefühl sorgt dafür, dass man ein wenig das Gefühl hat, nicht richtig schnell zu werden. Vergleichsfahrten zeigen: Es kommt nur der Hawk am FreeWave vorbei und der ist ja noch mal ganz anders positioniert. Diese verbesserte Kontrolle macht sich ebenfalls in Manövern bemerkbar. Das Board verspringt nicht, egal wie schnell und eng man es um die Kurve tritt. Alles in allem hat der FreeWave einen wirklich tollen Allroundcharakter in Welle-, Freestyle- oder Freemoveeinsatz und besticht mit einer Performance auf höchstem Niveau. Er erlaubt dem Fahrer noch längere Sessions, da Laufruhe und Kontrolle in einem hohen Maß gegeben sind.

 























Fanatic Hawk 120 (2011):hawk_2011

 

Der Hawk fühlt sich shapebedingt größer an als draufsteht. Das Board liegt satt auf dem Wasser, verzeiht dank der voluminösen Rails auch Trittfehler spielend und kommt ins Gleiten, während alle anderen noch im Dümpeln sind. Ein Augenschlag und der Hawk hat Topspeed erreicht. Durch die sehr weit außen positionierten Schlaufen hat man fast das Gefühl, man steht auf einem Slalomboard. Und auch hinsichtlich der Performance steht der Hawk dieser Gruppe nach erstem Anschein in nichts nach. Das Board ist eine Rakete, wodurch jede kleine Welle zur Abschussrampe in den zweiten Stock wird. Voll angepowert fährt das Board nur noch über die Finne und wird dann ähnlich sportlich zu fahren wie der Falcon. Unserer Meinung nach schränken die Plugpositionen das Board zu sehr ein. Deshalb haben wir Richtung Boardmitte einfach welche in den Hawk hineingeschraubt und siehe da, man kann mit ihm auch tatsächlich im Cruise-Modus ohne Schweiß auf der Stirn dahingleiten. Ebenso haben wir die Finne gegen die des Vorgängermodells getauscht (gleicher Shape, allerdings nur 28 Zentimeter). Erstaunlicherweise hat das die Performance nicht geschmälert, sondern einfach nur für mehr Laufruhe gesorgt, da das Board nicht mehr ganz so weit aus dem Wasser liftet.