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Test Crossover Segel 2011

Alle Infos aus dem Windsurfing Journal Test: http://www.windsurfing-test.de


Naish Session 6.1 (2011)Naish_Session_Kopie_4d91e27b3c74d_medium

Wie sind ja auch das Session in 5.3 gefahren und können bestätigen, dass das 6.1 einen anderen Anspruch als der kleine Bruder hat. Zulasten der High-Wind-Performance und direktem Handling geht es dem Session in 6.1 um einen Windeinsatzbereich, der den Fokus auf den unteren Windbereich legt, und ein etwas weicheres Fahrgefühl. Das ist für diese Größe auch genau richtig. Das Session ist unheimlich entspannt und angenehm zu fahren. Es ist weicher als sein kleiner Bruder und nimmt dem harten Chop die Kraft, sodass der Pilot entspannter auf dem Board steht. Unten raus geht das Session früh los, liegt sehr ausbalanciert in der Hand und beschleunigt sanft auf einen schönen Topspeed. Die Manövereigenschaften des Segels sind im Vergleich zu den Mitbewerbern sehr gut und so kann man getrost mit dem Segel auch den Welleneinsatz wagen. Für europäische Bedingungen bei auflandigem Wind ist das Session also für die Nord- und Ostsee ein super Begleiter. Zum reinen Geradeausheizen ist es zu schade und wird dabei auch von den sportlicheren Segeln in der Gruppe überholt.

 


























Naish Boxer 5.4 (2011)boxer_white_zoomed

Das Boxer überzeugt mit guter Power und Kontrollierbarkeit, ist

ausgesprochen leicht und in Manövern leicht und neutral. Die Windrange

ist nicht die Stärke des Segels (zumindest in 5.4), dies stört leichte bis

mittelgewichtige Freestyler oder Windsurfer, deren Homespots relativ

konstanten Wind aufweisen, aber wenig

 


































North Sails Duke 5.4 (2011)SC_11_DUKE_CODE_MAD

Das Duke ist als Crossoversegel konzipiert und genau das ist es auch.

Super Windrange, extrem kontrollierbar und schnell, kombiniert mit gutem,

aber nicht ganz so federleichtem Handling in Manövern. Schwere (circa 80

Kilogramm), radikale Freestyler werden es lieben, als größtes Manöversegel

5.4 wählen zu können, leichtere Newschool-Fahrer brauchen nicht ganz so

viel Druck und wählen besser das North Ice oder einen Manöverspezialisten

der Konkurrenz. Alle Windsurfer, die auch mal einen Langschlag fahren wollen

oder eine Duckjibe durchgleiten, sind bei dem Segel goldrichtig.

 
















Neilpryde Firefly 5.3 (2011)np-sail-firefly-11

Sehr gut für schwerere Freestyler, denen Vortrieb wichtiger ist als

ein extrem flaches Profil, oder für leichte Fahrer (bis 80 Kilo), die das

Segel im unteren Windbereich als größtes Manöversegel benutzen wollen.

Dank des leichten Gewichts und guter Kontrollierbarkeit für jedes

Freestylelevel geeignet.

 
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